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Neu im Makerhafen: Zukunft denken, Räume öffnen, Mut machen

Seit dem 1. Dezember verstärkt Hannes das Team des Makerhafens im Bereich Zukunft & Koordination. Für viele ist er allerdings kein neues Gesicht: Bereits zuvor engagierte er sich lange ehrenamtlich, vor allem beim Familientag, einem der offensten und niedrigschwelligen Formate des Makerhafens.

Beim Familientag geht es darum, gemeinsam
🔧 auszuprobieren
🖨️ zu entdecken
🧠 zu lernen
🎨 kreativ zu sein

Ohne Vorkenntnisse, ohne Leistungsdruck – dafür mit Neugier, Freude und Gemeinschaft. Genau diese Haltung prägt auch seine neue Rolle.


Warum Zugang zu Werkzeugen eine Frage der Zukunft ist

Hannes ist Vater einer achtjährigen Tochter. Für ihn ist es kein Zufall, dass ihm besonders am Herzen liegt, Mädchen früh und selbstverständlich den Zugang zu Werkzeugen, Technik und Gestaltung zu ermöglichen. Nicht als Sonderförderung, sondern als Selbstverständlichkeit.

Er ist überzeugt: Kinder – und gerade Mädchen – profitieren enorm davon, wenn sie im Spannungsfeld von Kunst, ästhetischer Bildung, Tüfteln und Zukunftstechnologien aufwachsen. Wenn sie lernen, Dinge nicht nur zu konsumieren, sondern zu verstehen, zu verändern und selbst zu gestalten.

Damit sind Fähigkeiten gemeint, die oft als Zukunftsskills der Arbeit von morgen beschrieben werden:
kreatives Denken, Problemlösekompetenz, Selbstwirksamkeit, Kollaboration, Medien- und Technikverständnis, Lernfreude und der Mut, Fehler zu machen.


Der Makerhafen als Möglichkeitsraum

Was Hannes am Makerhafen besonders schätzt, ist die Fülle an Möglichkeiten – Maschinen, Materialien, Menschen, Ideen. Gerade diese Vielfalt ist für ihn ein großer Gewinn. Seine non-linearen Denkwege, die auch mit einer im Erwachsenenalter diagnostizierten ADS zusammenhängen, finden hier einen Raum, in dem sie nicht gebremst, sondern produktiv genutzt werden können.

Der Makerhafen ist für ihn kein Ort mit einem einzigen richtigen Weg, sondern ein offenes System, in dem man springen, kombinieren, verwerfen und neu anfangen darf. Genau darin sieht er enormes Potenzial – für Kinder, Erwachsene, Anfänger:innen und Profis gleichermaßen.


Kreativfrühstück: Alles kann, nix muss

Dieses Denken spiegelt sich auch in seinem ersten eigenen Kursformat wider: dem Kreativfrühstück, das donnerstags stattfindet.

Beim Kreativfrühstück wollen wir gemeinsam:
🔧 ausprobieren
🖨️ entdecken
🧠 lernen
🎨 kreativ sein

Ohne Vorkenntnisse, ohne Leistungsdruck – dafür mit Neugier, Freude und Gemeinschaft.
Es geht nicht um Ergebnisse, sondern ums Ins-Tun-Kommen, ums Teilen, ums Scheitern-Dürfen und ums Wieder-Lust-bekommen.


Blick nach vorn

Mit seiner Erfahrung aus Design, Bildung, kreativen Prozessen und Community-Arbeit bringt Hannes Inspiration, Struktur und Vision in den Makerhafen ein. Sein Ziel: den Makerhafen weiter als offenen, professionellen und herzlichen Ort zu stärken, an dem Menschen jeden Alters Zukunft praktisch erproben können.

Denn: Zukunft entsteht nicht auf dem Papier – sondern dort, wo Menschen anfangen, selbst zu machen ⚓✨

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Praktika im Makerhafen – Coding & Robotik zum Anfassen

Der Makerhafen ist nicht nur Werkstatt, sondern auch Lernort: In den vergangenen Monaten durften wir mehrere Praktikant:innen bei uns begrüßen, die sich vor allem für die Themen Coding und Robotik interessiert haben.

Gemeinsam haben wir kleine Projekte umgesetzt – vom Programmieren einfacher Steuerungen bis hin zu ersten Schritten mit Robotik-Kits. Die Jugendlichen haben gelernt, wie Hardware und Software zusammenspielen, wie man Fehler findet (und überlebt 😉) und wie gut es sich anfühlt, wenn ein selbst programmierter Roboter endlich das tut, was er soll.

Für viele war es der erste praktische Kontakt mit diesen Themen. Einige hatten zwar Informatik in der Schule, aber selten die Gelegenheit, eigene Ideen mit echten Bauteilen und Sensoren auszuprobieren. Im Makerhafen konnten sie selbst bestimmen, wohin die Reise geht: Spielereien, kleine Automationen oder Experimente mit Sensorik – Hauptsache, es entsteht etwas, das sie interessiert.

Solche Praktika sind für uns ein wichtiger Baustein unserer Arbeit:
Sie geben Jugendlichen Orientierung bei der Berufswahl und zeigen, dass Berufe in IT, Technik und Gestaltung nicht nur aus Theorie bestehen, sondern aus kreativen, konkreten Aufgaben.

Wer unsere Arbeit unterstützt, hilft damit auch diesen Jugendlichen: Praktikumsplätze lassen sich nur anbieten, wenn Werkstatt, Material und Begleitung gesichert sind.

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Girls’ Day im Makerhafen:

Drei Mädels, eine Werkstatt und jede Menge Technik-Mut

Am diesjährigen Girls’ Day war der Makerhafen fest in Mädchenhand: Drei Schülerinnen haben einen Tag lang bei uns in der Werkstatt verbracht und die Welt von 3D-Druck, Elektronik und Programmierung erkundet.

Nach einer kurzen Einführung in die Werkstatt haben die drei sich erstaunlich schnell an die Technik gewagt: Es wurden kleine Bauteile gelötet, einfache Schaltungen ausprobiert und mit dem 3D-Drucker eigene Ideen umgesetzt. Besonders schön war zu sehen, wie die anfängliche Zurückhaltung schnell echtem Stolz gewichen ist – spätestens, als das erste selbst entworfene Objekt aus dem Drucker kam.

Für uns ist der Girls’ Day mehr als nur ein Aktionstag. Er passt perfekt zu unserer Mission: Mädchen und jungen Frauen zu zeigen, dass Technikräume auch ihre Räume sind. Viele von ihnen erleben im Alltag noch immer, dass Maschinen, Kabel und Werkzeuge „irgendwie eher was für Jungs“ sind. Im Makerhafen wollen wir dieses Bild aufbrechen.

Solche Tage sind nur möglich, weil Menschen unseren Makerhafen unterstützen – mit Zeit, Know-how und Spenden. Jede Unterstützung hilft uns, mehr Mädchen in Kontakt mit Technik und Zukunftskompetenzen zu bringen.